Der große Preisvergleich: Ist Skifahren wirklich teurer geworden?

Immer häufiger werden Stimmen laut, dass Skifahren doch immer teurer werde. Grund genug für unsere Kollegen von Skigebiete-Test.de, in einer großen Vergleichsstudie zu ermitteln, ob und wo Skifahren tatsächlich teurer wurde. Sie haben in 100 Skigebieten die Tagesskipasspreise für einen Erwachsenen der aktuellen Hauptsaison mit der Saison 2012/2013 verglichen. Gerne stellen wir euch die wichtigsten Ergebnisse vor:

In vielen Skigebieten wie zum Beispiel in Zermatt in der Schweiz oder am Hochzeiger im österreichischen Pitztal fand gar keine Preisveränderung statt. Zudem wurde der Tageskartenpreis in nahezu der Hälfte der verglichenen Skigebiete um maximal einen Euro angehoben, darunter zum Beispiel das österreichische Brandnertal. Trotzdem gab es natürlich auch Skigebiete, die gewaltig an der Preisschraube gedreht haben, hier sei vor allem das französische Saint Francois Longchamp genannt, das den Tageskartenpreis um satte 4 Euro erhöht hat. Insgesamt haben die 100 Skigebiete den Preis im Schnitt um 3,18% erhöht.

Und wo bekommt man nun am meisten für sein Geld? Darauf haben die Kollegen drei klare Antworten: In Portes du Soleil, Via Lattea und Ski Arlberg. Hier ist der Preis umgerechnet auf die Anzahl der Pistenkilometer am günstigsten.

Fazit des Preisvergleichs: Ja, Skifahren ist teurer geworden, aber nicht überall. Zudem sollte man bedenken, dass die Skigebiete hohe Ausgaben für Instandhaltung und Erneuerung der Lift- und Beschneiungsanlagen haben, die eben wieder hereingebracht werden müssen.

Also, wer bei der Wahl des Skigebiets gut aufpasst, der kann Geld sparen und ohne schlechtes Finanzgewissen getrost in den Winterurlaub starten!

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