Zehn Skigebiete für Könner in den Alpen

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Stehen erfahrene Skifahrer auf der Piste, möchten sie nicht unbedingt auf flachen Hängen und kurzen Abfahrten dem Wintersport frönen. Unsere Kollegen von Skigebiete-Test.de sorgen da für Abhilfe! Sie haben eine Liste an zehn Skigebieten zusammengestellt, die Könner mit steilen Pisten und traumhaften Freeridegebieten überzeugen.

Herausforderungen auf und abseits der Pisten

Gleich 55 Kilometer schwarz markierte Pisten gibt es in Ski Arlberg. Da seit dieser Saison eine Verbindungsbahn zwischen Lech Zürs und Warth Schröcken besteht, ist das Angebot auch für Freerider mehr als ausreichend: 200 km Tiefschneeabfahrten bedeuten ein Eldorado abseits der Piste. Außerdem veranstaltet Ski Arlberg jedes Jahr den legendären Wettbewerb „Der Weiße Ring – Das Rennen“. Jeder kann an dem 22 Kilometer langen Rennen teilnehmen. Die Gewinnchancen steigen dabei natürlich mit der passenden Ausrüstung aus unserem Shop ;)

Auf eine Ski-Safari können sich Wintersportler in Zermatt begeben. Entweder wählt man die Route, auf der man 10.000 überwindet oder lieber doch gleich 12.500; gemeinsam haben die Strecken aber, dass kein Lift und keine Abfahrt zweimal gefahren wird. Langweile kommt in Zermatt somit nicht auf, schließlich gibt es hier 25 Kilometer schwarz markierte Pisten und 38 Kilometer Skirouten.

Erfahrenen Sportlern empfehlen wir in Engadin St. Moritz das Teilgebiet Diavolezza / Lagalb. Mit der 10 Kilometer langen Gletscherabfahrt, der Minor Piste mit einem Gefälle von 85 Prozent und einem riesigen Freeridegebiet sind auch Könner ausgelastet. Kleiner Tipp: Bevor ihr euch ins Powdervergnügen stürzt, am besten an der Bergstation Diavolezza und der Lagalb vorbeifahren. Am LSV Checkpoint kann man überprüfen, ob das Lawinenverschüttetensuchgerät noch einwandfrei arbeitet.

Schweizer Skigebiete überzeugen Könner

Ein echter Geheimtipp ist das Graubündner Skigebiet Disentis 3000. Es ist kaum überlaufen und lässt die Herzen aller Freeridefans höher schlagen. Vom Gipfel ergeben sich zahlreiche Abfahrten durch unpräpariertes Gelände. Ins Tal zurück geht es nur über eine schwarz markierte Piste.

1800 Meter Höhenunterschied – das ist die Abfahrt von Allalin nach Saas-Fee. Das Walliser Skigebiet hat außerdem steile Weltcuppisten und zahlreiche Buckelpisten zu bieten. 

Dass Freerider in Laax voll auf ihre Kosten kommen, ist kein Geheimtipp mehr. Hinzu kommen lange schwarze Pisten und insgesamt 46 km schwere Abfahrten.

Nicht nur Profis haben ihre Freude an der Jungfrau Region. Denn auch „Normalos“ können sich auf die Abfahrt am Lauberhorn stürzen, wo das längste Rennen des Weltcups stattfindet (4,5 Kilometer). Hier gibt es außerdem auf der Inferno-Abfahrt das größte Amateurrennen der Welt.

Steile Pisten und Freerideparadiese in den Dolomiten

Cortina d’Ampezzo ist berühmt für den Tofana-Schuss: ein steiler Streckenabschnitt, der durch Felsen führt und für spektakuläre Bilder beim Damen-Weltcup sorgt. Da das Gebiet größtenteils über 2000 Meter liegt, muss man sich auch um ausreichend Schnee abseits der Piste nicht sorgen.

Könner, die in Gröden Skifahren, zieht es zur Weltcuppiste Saslong. Hier finden jährlich FIS-Herren Rennen statt, aber natürlich können auch „Amateure“ sich der 3 km langen Abfahrt stellen. Alternativ lohnt sich die 10 km lange Seceda-Abfahrt nach St. Ulrich, die längste Piste, die die Dolomiten zu bieten haben. Und auch ein Ausflug auf der Sella Ronda darf nicht fehlen, die 26 Kilometer lang um die Sella geht.

Alta Badia darf in der Liste ebenfalls nicht fehlen. Auch in diesem Skigebiet gibt es eine Weltcupstrecke und die Freerider veranstalten hier ebenfalls Rennen. Im berühmten Mittagstal geht es durch eine schmale Rinne inmitten der Sellagruppe.

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